Die traditionelle chinesische Medizin = TCM ist mein liebstes Kind und ist so umfassend, dass
sie hier nur im Ansatz erläutert werden kann.
Besonders die Akupunktur ist in meiner Arbeit von großer Bedeutung,obwohl sie in der TCM
nur ca. 20% ausmacht. In China spielt die Kräuterheilkunde eine wesentlich stärkere
Bedeutung.
Hierzulande bietet die Phytotherapie oder Homöopathie ein Äquivalent und ist für mich besser
anzuwenden und europäischen Patienten leichter zu vermitteln als fernöstliche Rezepturen.

In der Anamnese und Befundung ist aber die TCM eine sehr bildreiche und eindeutige
Möglichkeit, den Zustand des Patienten zu erfassen. Yin und Yang, Leere vs. Fülle, Hitze vs.
Kälte und viele andere Nuancen leiten den Weg zur passenden Therapie.
Das Meridiansystem der Leitbahnen und Akupunkturpunkte bieten eine umfassende
Möglichkeit auf das Energiesystem einzuwirken und bieten oft schnelle und ursächliche
Linderung durch Öffnen der Blockaden.
Akupunkturpunkte kann man sich wie Schleusen vorstellen, die wenn sie geschlossen sind
Schmerzen und Störungen begründen. Beim Öffnen dieser Schleusen kommt es zu einer
Reaktion, die oft unmittelbar eine Veränderung herbeiführt.
Unterstützt durch passende homöopathische Mittel oder Kräutertees kann der Heilungseffekt
verstärkt und vertieft werden.
Die Diätetik (Lebensführung) spielt in der TCM eine weitere wichtige Rolle und wird über
Ernährungshinweise, Qi Gong Übungen, Atemübungen, die "rechte" Lebensweise bewusst
gemacht und verstärkt die langfristige Verbesserung der Lebenssituation.
Später mehr ! siehe auch "Erklärungen" und "KoBe"